Hitze am Arbeitsplatz: Arbeitgeber sollten Schutzmaßnahmen verstärken

    Mit steigenden Temperaturen wächst auch das Risiko für gesundheitliche Belastungen am Arbeitsplatz. Arbeitsschutzexperten weisen im Internet-Angebot der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. darauf hin, dass Unternehmen ihre Beschäftigten wirksam vor den Folgen extremer Hitze schützen sollten.

    Anzeichen einer Hitzeerschöpfung und Erste-Hilfe-Maßnahmen

    Für Arbeitgeber gewinnt das Thema Hitzeschutz am Arbeitsplatz zunehmend an Bedeutung. Mehr heiße Tage und längere Hitzeperioden stellen viele Betriebe vor neue Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, Warnsignale frühzeitig zu erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen in den Arbeitsalltag zu integrieren.

    Zu den typischen Anzeichen einer Hitzeerschöpfung zählen

    • feucht-kalte und blasse Haut,
    • ein erhöhter Puls,
    • Muskelkrämpfe sowie
    • plötzlich auftretende Kopf- oder Nackenschmerzen.
    • Auch Schwindel, Schwäche, Übelkeit und Brechreiz können auftreten.

    In schweren Fällen drohen Bewusstlosigkeit und ein Hitzeschlag, der erhebliche Organ- und Hirnschäden verursachen kann. Arbeitgeber sollten ihre Beschäftigten deshalb regelmäßig über die Symptome informieren und Führungskräfte sowie Sicherheitsbeauftragte für Notfälle sensibilisieren. 

    Treten Beschwerden auf, sind schnelle Maßnahmen erforderlich:

    • Betroffene sollten umgehend in eine kühle Umgebung gebracht und
    • mit erhöhtem Oberkörper sowie leicht hochgelagerten Beinen gelagert werden.
    • Kühlende Tücher und ausreichend Flüssigkeit können helfen, den Kreislauf zu stabilisieren.
    • Bei Bewusstlosigkeit ist unverzüglich der Rettungsdienst unter 112 zu alarmieren.

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