06.02.2019

Alle Jahre wieder: März-Klausel

Grundsätzlich unterliegt eine Einmalzahlung in dem Monat der Beitragspflicht, in dem diese ausgezahlt wird. Eine Ausnahme stellt die sogenannte Märzklausel dar.
 
Erhält ein Beschäftigter in der Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März eines Jahres eine Einmalzahlung vom Arbeitgeber, so kann diese gegebenfalls dem Vorjahr, meist dem Dezember, zugeordnet werden. Dies ist in der Regel, wenn bei einem krankenversicherungspflichtigen Beschäftigten die Einmalzahlung zusammen mit den laufenen Entgelt (Gehalt/Lohn) die anteilige Jahresbeitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung übersteigt, dann werden alle fälligen Beiträge zu allen Sozialversicherungszweigen dem Vorjahr zugeordnet.

Bei Beschäftigten mit einem Arbeitsentgelt oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze (freiwillig versicherten Arbeitnehmern) gilt als Grenze die Jahresarbeitsentgeltgrenze zur Renten- und Arbeitslosenversicherung.

Eine Günstigkeitsberechnung vom Vorjahr gegenüber dem laufendem Jahr findet nicht statt.