Post-Holiday-Sydrom: Was Unternehmen dagegen tun können

Kennen Sie schon das „Post-Holiday-Syndrom“? Für Forscher ein bekanntes Phänomen, das sich in verminderter Leistungsfähigkeit, besonderem Stresserleben oder sogar depressionsartigen Erscheinungen äußert. Und zwar unmittelbar in der Zeit nach dem großen Sommerurlaub. Doch wie können Unternehmen und Führungskräfte dazu beitragen, dass negative Aspekte der Rückkehr zur Arbeit nach dem Urlaub gemildert und der Wiedereinstieg und die Übergänge erleichtert und positiv gestaltet werden? Dazu fünf Tipps:

Willkommenskultur leben

Zeigen Sie aufrichtiges Interesse an der Person der „Urlaubsrückkehrer“ und nicht nur an deren Arbeitskraft. Heißen Sie diese wieder herzlich im Unternehmen willkommen und schenken Sie Ihnen eine kleine persönliche Aufmerksamkeit, wie beispielsweise eine „Willkommenskarte“.

Klare Strukturen für Wiedereinstieg schaffen

Führen Sie strukturierte Reintegrations-/Übergabe-/Briefinggespräche, damit die Mitarbeiter schnell wieder orientiert und auf dem Laufenden sind. Treffen Sie Regelungen, die die Rückkehr erleichtern. Geben Sie ihnen zugleich Gelegenheit, die Wiedereinstiegsphase aktiv mitzugestalten. Berücksichtigen Sie dabei auch persönliche Unterschiede der Mitarbeiter.

Für sanfte Landung sorgen

Sorgen Sie für gute Übergänge. Lassen Sie den Mitarbeitern an ihrem ersten Arbeitstag nach dem Urlaub Zeit, wieder „anzukommen“. Dosieren Sie die Arbeitsanforderungen in den ersten Tagen nach dem Urlaub der Mitarbeiter so, dass kein vermeidbarer negativer Stress entsteht. Vermeiden Sie gerade zu Beginn das Überfrachten mit Aufgaben, Terminen oder neuen Projekten. Achten Sie dabei auch auf die Mitarbeiter, die weniger unmittelbaren Einfluss bzw. größere Freiheiten bei ihrer Arbeitsgestaltung haben.

Positive Impulse für Veränderungen setzen

Nutzen Sie die Nach-Urlaubs-Zeit, um mit den Mitarbeitern gezielt über positive Veränderungen im Unternehmen oder im Team zu sprechen, vorherige Konflikte auszuräumen oder neue Ideen zu sammeln und umzusetzen. Der Abstand nach der Urlaubszeit eröffnet neue Chancen und bietet zudem Raum, die Mitarbeiter positiv zu überraschen.

Urlaub zum Thema machen

Geben Sie den Mitarbeitern Gelegenheit, über ihre Urlaubserlebnisse zu sprechen und diese noch ein Stück weiterleben zu lassen, z.B. im Rahmen eines „Nach-Urlaubs-Fest“ oder einer gemeinsamen „Urlaubs-Foto-Wand“.

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