Maschinelles A1-Antragsverfahren

LKW
Arbeitnehmer, die von ihrem Arbeitgeber in einen anderen EU-, EWR-Staat oder die Schweiz entsandt werden, weisen ihre Zugehörigkeit zur deutschen Sozialversicherung durch die EU-Bescheinigung A1 nach. Der Besitz dieser Bescheinigung wird seit 2017 insbesondere in Österreich und Frankreich verschärft kontrolliert.

Beschleunigung des Antragsverfahrens
Die Krankenkassen versenden dann die A1-Bescheinigung an den Antragsteller, wenn die Voraussetzungen für eine Entsendung vorliegen. Ab dem 01. Juli 2018 erfolgt der Versand durch die Krankenkassen bei elektronischen Anträgen elektronisch.

Mit dem Jahresbeginn hatte sich die Beantragung dieser Bescheinigung für die Arbeitgeber vereinfacht. Neben den bekannten Antragsvordrucken kann seit diesem Zeitpunkt die Bescheinigung auch elektronisch bei den Krankenkassen beantragt werden. Die Antragstellung kann über eine maschinelle Ausfüllhilfe oder eines der gängigen systemgeprüften Entgeltabrechnungsprogramme erfolgen. Der Antrag läuft unmittelbar in das Bestandssystem der Krankenkassen ein.

Ab dem  01. Januar 2019 sind die Arbeitgeber verpflichtet, A1-Bescheiigungen nur noch elektronisch zu beantragen.

Zuständig für die Ausstellung der A1-Bescheinigungen ist die Krankenkasse, bei der der Arbeitnehmer versichert ist. Für nicht gesetzlich versicherte Arbeitnehmer übernimmt der kontoführende Rentenversicherungsträger die Ausstellung der Bescheinigungen.

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